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Topview T1 verspricht 62 Prozent Ersparnis gegenüber Seedance 2.5, ein unabhängiger Test misst 26 Prozent

Das neue Videomodell kostet 2,2 Credits pro Sekunde in 1080p. Die tatsächliche Ersparnis ist beachtlich, liegt aber deutlich unter dem Werbeversprechen.

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Topview hat am 21. Oktober T1 gestartet, sein Modell zur Videogenerierung, und stellt dabei vor allem ein Argument in den Mittelpunkt: den Preis. Der Dienst kostet 2,2 Credits pro Sekunde Video in 1080p, und der Anbieter verspricht eine Ersparnis von 62 Prozent gegenüber Seedance 2.5, dem Modell von ByteDance.

Die Zahl hält dem Test nur teilweise stand

Die Website The Reel Stack hat selbst nachgerechnet. Ergebnis: eine Ersparnis von 26 Prozent, nicht von 62 Prozent. Der Unterschied ist groß, macht T1 aber nicht zu einem schlechten Geschäft: Ein Viertel weniger Kosten bleibt für alle, die viel Video produzieren, erheblich.

Solche Abweichungen sind bei Credit-basierten Tarifen häufig. Die tatsächlichen Kosten hängen davon ab, wie Credits je nach Abomodell in Euro umgerechnet werden, wie lang die Clips sind und wie viele misslungene Generierungen wiederholt werden müssen. Ein ausgewiesener Vergleich „pro Sekunde“ sagt darüber nichts aus.

Seedance rückt ins Premiumsegment

Gleichzeitig hat ByteDance laut TechNode am 23. Oktober Seedance 2.5 4K für die Filmproduktion gestartet. Diese Version ist bestimmten Unternehmen vorbehalten.

Unsere Einschätzung

Der Markt für generierte Videos teilt sich: Angebote für die breite Masse, die über den Preis pro Sekunde konkurrieren, und Premiumversionen, die Studios vorbehalten sind. Um einen Tarif zu beurteilen, verlassen Sie sich besser auf unabhängige Tests als auf die Prozentangaben der Launch-Seiten.

Quellen

  1. Topview — Topview T1 (offizielle Seite) Primärquelle
  2. The Reel Stack — Topview T1 vs. Seedance 2.5, Preistest Primärquelle — unabhängige Messung, Urheber des Tests
  3. TechNode — ByteDance launches Seedance 2.5 4K video model for film production Sekundärquelle

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